Zukunftsthemen und Unterstützungsbedarfe der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

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Ergebnisse einer Befragung von 678 KMU liegen vor.

BildDer Lehrstuhl Gesundheit und Prävention der Universität Greifswald unter Leitung von Prof. Dr. Silke Schmidt hat hierzu eine groß angelegte Befragung mit 678 Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Die Ergebnisse stammen aus einer telefonischen Befragung aus dem November letzten Jahres.

„Als Zukunftsthemen verstehen wir Herausforderungen, Probleme und Entwicklungsaufgaben, deren Bewältigung entscheidend dafür ist, ob ein Unternehmen auch zukünftig erfolgreich ist. Für die Ausrichtung unserer Projektarbeit interessierte uns dabei besonders, welche Unterstützungen sich die Unternehmen wünschen, um voranzukommen.“ (Dr. Jan Vitera, Universität Greifswald)

Den Großteil der Unternehmen (72%) beschäftigte Zukunftsthemen, die einen Bezug zu Menschen aufweisen. Fachkräfte und Auszubildende zu finden, zu halten und Personal weiterzubilden, waren hierbei die häufigsten Themen. Auch die entsprechenden Unterstützungsbedarfe wiesen die höchsten Werte auf: So wünschte sich jedes vierte Unternehmen Unterstützung beim Finden und Halten von Personal. Mit der Erhebung wurden erstmalig Unternehmen danach befragt, inwieweit sie Zukunftsthemen verfolgen, die im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit stehen. 35 % gaben an, ein solches Thema zu bearbeiten, wobei sich die konkrete Umsetzung in einer großen Vielfalt an Maßnahmen zeigte. Zukunftsthemen aus den anderen Bereichen wie „Digitalisierung & Technologien“ oder „Strukturen & Prozesse“ wurden jeweils von jedem dritten Unternehmen angegeben.

Alle Befragungsergebnisse finden Sie in Form eines Whitepapers unter zukunftszentrum-mv.de.
Die Ergebnisse der Befragung sollen Akteuren im Land zur Verfügung stehen, die mit Unternehmen arbeiten oder auch eigene Unterstützungsformate anbieten.

Das Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern + deckt die Zukunftsthemen wie Digitalisierung und KI, Nachhaltigkeit, Demografie, Fachkräftesicherung, Führung & Organisationsentwicklung (Change) und Internationalisierung u. a. durch Vernetzung und Beratung von KMU sowie der Entwicklung und Erprobung von innovativen Konzepten zur Weiterbildung in Betrieben ab. Das Projekt knüpft nahtlos an die bisherige Förderperiode, die am 31.12.2022 ausgelaufen ist, an und will seine Angebote bis Ende 2026 nachhaltig etablieren. Über die gesamte Laufzeit bis Ende 2026 steht ein Förderbetrag von mehr als 125 Millionen Euro für die Zukunftszentren bereit, davon sind rund 7,7 Millionen Euro aus ESF- und Bundesmitteln für das Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern + vorgesehen.

Über uns:
Das Zukunftszentrum Mecklenburg-Vorpommern (ZMV+) ist die zentrale Anlaufstelle für Zukunftsthemen kleiner und mittelständischer Unternehmen aller Branchen in Mecklenburg-Vorpommern. Es unterstützt bei digitalen und demografischen Herausforderungen und begleitet Unternehmen mit praxisnaher Beratung und Qualifizierung in eine digitalisierte, nachhaltigere und krisenfestere Zukunft. Das ZMV+ wird im Rahmen des Bundesprogramms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

ZMV+
Frau Wiebke Fröhlich
Ulmenstraße 69 – Haus
18057 Rostock
Deutschland

fon ..: + 49 (0) 381 498 4381
web ..: https://www.zukunftszentrum-mv.de/
email : wiebke.froehlich@uni-rostock.de

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Frau Wiebke Fröhlich
Ulmenstraße 69 – Haus
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email : wiebke.froehlich@uni-rostock.de

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