IT und Software Radware-Studie: Vorstände tun zu wenig für Cybersicherheit

Radware-Studie: Vorstände tun zu wenig für Cybersicherheit

Das Top-Management großer Unternehmen ist mittlerweile gut über die Gefahren durch Cyberkriminalität informiert, tut aber noch zu wenig, um diesen wirksam entgegenzutreten.

Danach sind Führungskräfte sich durchaus der Tatsache bewusst, dass die Nutzung multipler Cloud Services zusätzlich zu ihrer internen IT-Infrastruktur zusätzliche Risiken schafft. Über 90 Prozent nutzen bereits mehr als einen Cloud Service, und 96 Prozent aller befragten C Level Executives äußerten Besorgnis über die Sicherheit in solchen Konstellationen. Dennoch benötigen die meisten von ihnen ein einschneidendes Erlebnis, etwa einen erheblichen Sicherheitsvorfall im eigenen Netzwerk oder in dem eines Partners oder Wettbewerbers, um ihre Sicherheitsstrategie zu überdenken. So berichteten 61 Prozent der Befragten, dass sie ihre Sicherheitsrichtliniennach einem Vorfall beim Mitbewerb geändert hätten; nur geringfügig weniger (59%) taten dies nach einem Vorfall im eigenen Netzwerk. Auch weitere externe Ereignisse, etwa Regulierungen wie die DSGVO (48%) oder staatlich gesteuerte Attacken (41%) wurden häufig als Anlass genannt. 37% gaben zudem Angst um den eigenen Job als Grund für neue Initiativen bei der Netzwerksicherheit an.
“Letztlich bedeutet dies, dass viele Führungskräfte sich erst dann im erforderlichen Maß um die Sicherheit kümmern, wenn das Kind bereits im Brunnen liegt”, kommentiert Michael Tullius, Regional Manager DACH bei Radware, die Ergebnisse der jüngsten Studie. “Viele Möglichkeiten, das Risiko von vornherein zu minimieren, werden dabei nicht gesehen oder nicht konsequent genug umgesetzt.”

Dramatischer Anstieg von Ransom-Attacken

So hat nach der Umfrage weit über die Hälfte der befragten Unternehmen die Cybersicherheit nicht durchgängig in ihre Prozesse zur Anwendungsentwicklung (DevOps) integriert. Lediglich 18% führen zwischen Ende der Entwicklung und vor Einführung einer Anwendung noch einmal umfassende Sicherheitstests durch. Nur die offensichtlichste Folge davon ist ein dramatischer Anstieg von Ransom-Attacken, also Lösegeldforderungen von Hackern, die bei Nichtzahlung mit ernsthaften Beeinträchtigungen des Unternehmensnetzes drohen. Während im Jahr 2017 nur 12 Prozent aller Befragten angaben, bereits Opfer von Ransom-Angriffen geworden zu sein, sind es in diesem Jahr bereits 69 Prozent. Über die Hälfte davon hat tatsächlich Lösegeld bezahlt. Das hängt vermutlich vor allem mit der Tatsache zusammen, dass zwei Drittel aller befragten Führungskräfte ihre IT-Infrastruktur tatsächlich für angreifbar halten und durch Lösegeldzahlung den Schaden minimieren wollen.

“Eine Lösegeldzahlung kann das Problem vorerst beseitigen, aber diese Art von Reaktionen wird ein Unternehmen nicht voranbringen”, so Michel Tullius.

“Eine reaktive Sicherheitsstrategie schränkt die Fähigkeit eines Unternehmens ein, Kundendaten und seinen Ruf zu schützen und Geschäftsziele zu erreichen. Die Investition in geeignete Sicherheitslösungen ist nicht mehr nur ein IT-Aufwand, sondern eine wesentliche Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens.”

Doch die Radware-Studie zeigt auch positive Tendenzen. So sind immer mehr Unternehmen bereit, stärker in automatisierte Sicherheitslösungen zu investieren, die vor allem aufgrund der Nutzung Künstlicher Intelligenz erheblich schneller auf neue Bedrohungen reagieren können als solche, die manuelle Eingriffe erfordern. 71% der Befragten gaben an, künftig mehr in solche Technologien investieren zu wollen. Allerdings gibt es nach Ansicht von Radware auch hier noch Verbesserungspotential. So setzt heute mit 54% nur wenig über die Hälfte der Unternehmen, die Sicherheit überhaupt in ihre DevOps-Prozesse integriert haben, dabei auf Automatisierung.

Die Radware 2018 Executive Survey basiert auf 232 Interviews mit Führungskräften auf Vorstands- oder Geschäftsführungsebene in allen Regionen der Welt. Es wurden nur Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 250 Mio. Dollar bzw. Euro und weltweiten Aktivitäten berücksichtigt. Eder vollständige Bericht steht unter http://www.radware.com/c-suite-2018/ zum kostenlosen Download zur Verfügung (in englischer Sprache).

Über:

Radware GmbH
Herr Michael Tullius
Reguscenter – Terminalstraße 18
85356 München
Deutschland

fon ..: +49 6103 70657-0
web ..: http://www.radware.com
email : info_de@radware.com

Pressekontakt:

Prolog Communications GmbH
Herr Achim Heinze
Sendlinger Str. 24
80331 München

fon ..: +49 89 800 77-0
web ..: http://www.prolog-pr.com
email : achim.heinze@prolog-pr.com

Exporo steht für krisenstabile Investments

Auch dank seiner digitalen DNA. Aufgrund der Niedrig- und Nullzinsen sucht heute jeder nach Alternativen zu klassischen Anlageformen. Doch die Investition in Immobilienprojekte bringt für Privatanleger traditionell Hindernisse mit sich, wie beispielsweise den schwierigen Zugang zu geeigneten Immobilienprojekten, fehlende Expertise, hohe Mindestinvestitionen oder beträchtliche Transaktionskosten. Dank des Ansatzes des in Hamburg ansässigen Unternehmens Exporo, Immobilien digital zu demokratisieren, wird die Zugangsschwelle zu diesem Markt abgeschafft...

Archivierungssoftware zu fairen Preisen und mit optionalem Support

ecoDMS bietet Software zu absolut fairen und günstigen Preisen an. Support ist dabei optional und nicht verpflichtend. Aachen, im August 2020. Die ecoDMS GmbH aus Aachen bietet Software zur Digitalisierung, Archivierung und Automatisierung von Dokumentenprozessen für jedermann an. Dabei überzeugt das Unternehmen mit einem sehr fairen und günstigen Preismodell, das sowohl für die Softwareprodukte als auch für die optionalen Supportleistungen gilt. Tausende Geschäfts- und Privatkunden...

Hyland gibt die Verfügbarkeit des Brainware Intelligent Capture Foundation Pack bekannt

Das Brainware Enhancement Pack unterstützt bahnbrechende Handschrifterkennung und erweitert die Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit Berlin, 07. August 2020 - Hyland, ein führender Anbieter von Content Services für Unternehmen weltweit, gibt die Verfügbarkeit von Brainware Foundation bekannt. Diese neue Version der intelligenten Datenextraktions- und Textanalysesoftware basiert auf einer modernen Architektur und ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, bestehende IT-Investitionen zu optimieren und sie durch Erweiterungen (Enhancements) zukunftssicher...

Planet führt mit der 3C-Integration einen integrierten digitalen Zahlungsdienst für europäische Hotellerie und Gastronomie ein

-Der neue Service bietet Hotel- und Restaurantgästen ein schnelleres und sichereres physisches sowie Online-Zahlungserlebnis -Umfasst alle Zahlungsdienste - Acquiring und Processing, Akzeptanz und Reporting - welches Händlern höhere betriebliche Effizienz und zusätzlichen Umsatz ermöglicht -Beeinhaltet hochwertige kontaktlose und digitale Wallets, einschließlich Alipay und WeChat Pay, sowie digitale Optimierungsservices für neue Omni-Channel-Prozesse 4. August 2020 Das Payment-Unternehmen Planet hat einen integrierten digitalen Zahlungsdienst für Händler eingeführt, welche europaweit in...

Aktuelle Pressemeldungen