StartAuto und Verkehrinfas-quo-Studie: Fazit zum 9-Euro-Ticket: geringe Fahrtkosten und mehr Budget für Aktivitäten vor Ort

infas-quo-Studie: Fazit zum 9-Euro-Ticket: geringe Fahrtkosten und mehr Budget für Aktivitäten vor Ort

Frankfurt/Main (ots) –

Sommer, Sonne, Ausflug: Von Juni bis August ermöglichte das 9-Euro-Ticket vergünstigte Fahrten mit dem Nahverkehr durch ganz Deutschland. Und das Angebot wurde gern in Anspruch genommen: Rund jede:r Zweite (53 Prozent) in einer Grundgesamtheit von insgesamt 1.049 Menschen hat laut eigener Angabe mindestens ein Ticket erworben. Der Kauf hat nicht nur vielen Menschen Geld gespart, sondern auch die Wirtschaft positiv beeinflusst, wie eine aktuelle Umfrage von infas quo unter den 9-Euro-Ticket-Besitzer:innen im Auftrag der EURO Kartensysteme zeigte: Fast alle der Befragten, die ihr Ticket dabei für Ausflüge nutzten, gaben am Zielort Geld aus (92 Prozent). Wer dabei mit der girocard zahlte, nutzte diese besonders gern kontaktlos.

Das einmalige und zeitlich begrenzte Sonderangebot kam bei den Befragten gut an: Der Großteil aller Ticket-Besitzer:innen (83 Prozent) war mit dem Kauf zufrieden. Danach begleitete es die Menschen nicht nur im Alltag sondern auch auf Reisen. Für etwa zwei Drittel (67 Prozent) der Ticket-Besitzer:innen war der günstige Preis der Anlass, das Ticket für Ausflüge zu nutzen. Unternommen wurden dabei am liebsten Städtetrips (60 Prozent). Das zeigt: Die Menschen waren mit dem Ticket unterwegs, nutzten den ÖPNV und die vergünstigten Fahrtkosten.

Reisende waren eher bereit, am Zielort Geld auszugeben

Für die Wirtschaft an den Zielorten eine gute Nachricht: Der Preis für die Fahrt scheint dabei einen Einfluss auf das Kaufverhalten gehabt zu haben, denn fast die Hälfte der Ausflügler:innen (49 Prozent) gab an, sich nun eher etwas zu gönnen, da die Fahrt günstiger war. Rund 40 Prozent davon nutzten das Extra-Budget für Eintritte. Mehr als jede:r Zweite hatte es in Restaurantbesuche (53 Prozent) investiert. Das brachte Geld in die Kassen der Gastronomie, die durch Corona-Beschränkungen große Einbußen erlebte.

Wenn zum Bezahlen unterwegs die girocard zum Einsatz kam, dann bei neun von zehn Personen (91 Prozent) am liebsten kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. Das „Vorhalten“ bietet Vorteile: Es geht besonders schnell und hygienisch, weil die Karte nicht aus den Händen gegeben werden muss. Ein Blick in die verschiedenen Altersgruppen zeigt: Das kontaktlose Bezahlen mit girocard hat sich dabei etabliert. In der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen gaben sogar bereits alle girocard-Nutzer:innen an, bevorzugt kontaktlos zu bezahlen, entweder mit der gewohnten Karte oder der digitalen girocard im Smartphone. Der Anteil derer, die bereits mit ihrer digitalen girocard in der Smartwatch auf Reisen bezahlen, war bei den 18- bis 29-Jährigen mit rund 6 Prozent am höchsten. Kontaktloses Bezahlen ist also nicht nur im Alltag, sondern auch unterwegs auf Reisen längst angekommen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Menschen haben das eingesparte Geld gerne auf Ausflügen und Reisen ausgegeben, was den regionalen Betrieben am Ausflugsort zugutegekommen ist. Verständlich also auch, warum ein Nachfolgeangebot auf viel Zuspruch trifft.

Zur Studie: Online-repräsentative Umfrage von infas quo im Auftrag der EURO Kartensysteme nach Alter, Geschlecht und Region im Juli 2022 unter 1.049 Personen zwischen 18 und 79 Jahren.

Über die girocard:

Banken und Sparkassen in Deutschland haben rund 100 Millionen girocards ausgegeben. Die Marke „girocard“ steht für den übergeordneten Rahmen der deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: das girocard Verfahren (ehemals „electronic cash“) als Debitkarten-Zahlverfahren und das „Deutsches Geldautomaten-System“. Mit der Verwendung der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft stets den sicheren und einfachen Einsatz der girocard. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt.

Über EURO Kartensysteme:

Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und Serviceleistungen, wie z. B. Marketing und PR für die girocard und ihre Prepaid-Bezahlfunktionen, die weiteren Funktionen auf dem Chip, Business Development girocard, die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der Missbrauchsbekämpfung, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

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