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Chartres kompakt: Tipps für die Besichtigung der Kathedrale von Chartres

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Was Sie vor Ihrem Chartres-Besuch wissen sollten

Wann ist die Kathedrale von Chartres für Besucher geöffnet?
Die Kathedrale ist bis auf wenige Tage im Jahr und einzelne Gottesdienste täglich für Besucher von 8.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet. Führungen können Sie in mehreren Sprachen über den Shop im Inneren der Kirche buchen.
Wann wurde die Kathedrale erbaut?
Die heutige gotische Kathedrale wurde von 1190 bis 1224 errichtet, einzelne Bauelemente entstanden später im 14. bis 16. Jahrhundert. Es gab mehrere Vorgängerbauten, die abbrannten, darunter eine romanische Kirche. Bereits in vorchristlicher Zeit existierte am Ort der heutigen gotischen Kathedrale ein druidisches Heiligtum, über das nichts Genaues bekannt ist. Der Name „Chartres“ geht auf „Carnut-Is“ zurück und bezeichnet den Versammlungsort des keltischen Volksstammes der „Carnuten“, der bereits von Caesar erwähnt wird.
Was hat die Kathedrale von Chartres mit Notre Dame de Paris gemeinsam?
Beide sind frühe gotische Kathedralen und gehören der Frühgotik an. Notre Dame de Paris wurde ab 1163 errichtet. Wie Notre Dame de Paris 2019 erlebte auch die Kathedrale von Chartres einen ähnlich schweren Brand in der Neuzeit: Im späten 19. Jahrhundert brannte in Chartres ebenfalls der Dachstuhl komplett aus. Für den Neuaufbau wählte man aber eine andere Lösung als in Paris. Der hölzerne Dachstuhl wurde in Chartres durch eine moderne Stahlkonstruktion ersetzt, und das Dach wurde mit Kupfer gedeckt. In Paris hingegen wird derzeit – wie im Mittelalter – ein Dachstuhl aus Holz eingesetzt und das Dach selbst aus Blei gefertigt.
Was ist sehenswert in der Kathedrale von Chartres?
Im Außenbereich lohnt es sich, das Königsportal (Westfassade) sowie das Nord- und Südportal anzusehen. Die Skulpturen der Figuren aus dem Alten und Neuen Testament sind von großer Lebendigkeit und haben eindrucksvolle Gesichtszüge. Im Inneren sind vor allem die vielen bunten Glasfenster beeindruckend. Kaum eine Kirche besitzt mehr originale Glasfenster aus dem Mittelalter als die Kathedrale von Chartres. Das älteste Fenster ist Notre-Dame-de-la-Belle-Verriere im Chor. Es stammt aus der Zeit um 1194. Viele erspüren auch im Inneren der Kathedrale Energien, die sich von anderen Kirchen unterscheiden und als angenehm und spirituell anregend empfunden werden.
Was hat es mit dem Labyrinth von Chartres auf sich?
Das Labyrinth von Chartres gehört zu den faszinierendsten Details im Inneren. Es befindet sich auf dem Fußboden und wird meist von Stuhlreihen verdeckt. Aufgrund seiner enormen Größe lässt es sich abschreiten.
Kann man das Labyrinth begehen?
Von der Fastenzeit vor Ostern bis zum 1. November ist das Labyrinth von Chartres jeden Freitag zwischen 10 und 17 Uhr begehbar. Die Stuhlreihen werden weggeräumt, so dass es für meditative Spaziergänge zugänglich ist – ähnlich wie im Mittelalter, wo es sogar für Tänze verwendet wurde.
Worum geht es bei den Tafeln von Chartres?
Die Tafeln sind nicht in der Kathedrale von Chartres vorhanden oder zu sehen. Es handelt sich um 3 jahrhundertealte Farbtafeln, die lediglich Bezüge zur Größe und Aufteilung des Kirchenschiffs aufweisen. Bei einer „schielenden“ Betrachtung der Tafeln stellt sich ein meditativer Effekt ein.
Hat die Kathedrale von Chartres eine Krypta?
Chartres hat eine der längsten und größten Krypten Frankreichs. Die Krypta ist identisch mit der Größe des Vorgängerbaus der heutigen gotischen Kathedrale. Sie ist zwar nicht offen zugänglich, aber im Shop im Kircheninneren oder im Geschäft „La Crypte“ (südliche Außenseite) kann man sich einen Schlüssel holen, um sie zu besichtigen.
Was gibt es sonst noch in der Stadt Chartres zu sehen?
Der Ort Chartres liegt an der Eure und ist ein bezauberndes Kleinstädtchen mit ca. 40.000 Einwohnern. Es gibt eine sehenswerte Altstadt mit teils verwinkelten Gässchen und einer lebhaften Szene von Geschäften. Empfehlenswert ist z.B. das Centre International du Vitrail, ein kleines Museum direkt an der Nordseite der Kathedrale. Dort werden die Fenster von Chartres restauriert, und Sie erhalten einen Eindruck, wie im Mittelalter Glasfenster hergestellt wurden.
Gibt es in der Nähe der Kathedrale Geschäfte und Restaurants?
Ja, um die Kathedrale von Chartres herum wie auch im weiteren Umfeld gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants.
Wo kann man in Chartres übernachten?
Informationen finden Sie unter anderem auf der Website: www.chartres-tourisme.com
Wo kann man noch mehr über die Kathedrale von Chartres und ihre Besonderheiten erfahren?
„Chartres kompakt. Die gotische Kathedrale im Überblick“ ist ein handlicher, vierfarbiger Führer, erhältlich als E-Book oder Taschenbuch. „Chartres kompakt“ macht Sie mit allen Facetten der Kathedrale bekannt. Der Führer kann zur Vor- oder Nachbereitung eines Besuchs dienen oder während eines Rundgangs gelesen werden. Die Autorin Sonja Ulrike Klug ist Chartres-Kennerin und hat mehrere Bücher über die Kathedrale geschrieben. Der Führer ist erhältlich unter: https://tinyurl.com/yc3at25v, direkt bei der Autorin unter info@buchbetreuung-klug.com – oder in jeder guten Buchhandlung.

Dr. Sonja Ulrike Klug ist vielfache Buchautorin. Sie beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Bau mittelalterlicher Kirchen und hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben, unter anderem „Zauberer des Zirkels“ und „Chartres kompakt“.

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