StartBeruf und KarriereNeue Kampagne will für Ausbildungsberufe begeistern

Neue Kampagne will für Ausbildungsberufe begeistern

WorldSkills Germany und seine Partner sprechen junge Generation und deren Eltern gezielt an, um Lust auf eine Ausbildung zu machen.

Stuttgart, Juni 2022 – Ausbildung macht Spaß, Ausbildung birgt tolle Karrierechancen, Ausbildung ist der Beginn, um im Beruf richtig durchzustarten, mit einer Ausbildung sammelt man von Anfang an praktische Berufserfahrung. Diese und weitere Botschaften vermitteln WorldSkills Germany und fünf namhafte Unternehmen und Verbände mit der nun gestarteten Kampagne „Deine Zukunft: Ausbildung!“. Ziel ist es, mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu begeistern – egal welchen Schulabschluss sie anstreben oder bereits besitzen. So werden Jugendliche in den nächsten Wochen und Monaten hauptsächlich über die sozialen Medien mittels Videos, spannender Stories und interaktiven Inhalten auf ganz unterschiedliche Ausbildungsberufe aufmerksam gemacht. Den Eltern wiederum werden auch über persönliche Geschichten von Fachkräften sowie Berufsorientierungsaktionen der beteiligten Partner Informationen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten geboten. Schließlich haben die Eltern noch immer einen großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder.

„Jugendliche kommen in ihrem persönlichen Umfeld oft nur mit einer kleinen Auswahl an Berufen in Kontakt. Oftmals wissen sie einfach nichts von der großen Vielfalt der Berufe“, sagt Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir fortlaufend daran, die Öffentlichkeit für die zahlreichen spannenden und zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe zu begeistern, Vorurteile abzubauen und somit jungen Menschen einen soliden Start ins Berufsleben zu ermöglichen.“

Dem Nachwuchsmangel entgegentreten

Egal ob Industrie, Handwerk oder Dienstleistungssektor – fast alle Branchen freuen sich über eine sehr gute Auftragslage, beklagen aber gleichzeitig fehlenden Nachwuchs. Der Mangel an Auszubildenden kann viele Gründe haben – von Vorurteilen bezüglich Ansehens, Verdienstmöglichkeiten oder Erfolgsaussichten bis hin zu mangelnder Kenntnis hinsichtlich der tatsächlichen Möglichkeiten und Chancen einer Ausbildung. Auch diese Vorurteile nimmt die Initiative mit ihrer Kommunikationskampagne in die Zange. „Wir freuen uns, durch die Partnerschaft mit WorldSkills Germany mehr Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten von beruflicher Bildung zu lenken“, erklärt Juliana Scherrmann, Head of Marketing bei CWS Workwear. Dazu gehöre es auch, Nachwuchstalente entsprechend zu begleiten und zu fördern.

Viele junge Menschen müssen allerdings erst einmal für die Vorteile einer Ausbildung begeistert werden. Viega, ein Weltmarktführer für Installationstechnik, gestaltet mit innovativen Produkten die Zukunft, auch die der eigenen Auszubildenden. Seit mehr als 80 Jahren bildet das Unternehmen junge Talente in unterschiedlichen Berufen aus. Bei Viega werden Auszubildende nicht nur handwerklich geschult, sondern erhalten noch viele weitere Angebote, wie eine Einführungswoche, Werksunterricht oder Trainings für Sozialkompetenz. „Fundierte Ausbildung ist unser Anliegen seit Jahrzehnten. Wir investieren viel, um jungen Talente deutlich mehr mitzugeben, als in den Rahmenplänen gefordert wird. Wir haben die Zukunft fest im Blick, aber auch die Vergangenheit zählt. In unserer fast 125-jährigen Historie hat nicht nur die hohe Ausbildungsbereitschaft Tradition, sondern auch die Übernahmequote von Auszubildenden nach erfolgreicher Abschlussprüfung in ein Arbeitsverhältnis,“ betont Peter Schöler, Chief Human Resources Officer bei Viega, das Vorgehen mit Auszubildenden. Durch eine intensive Förderung und Weiterbildung wird nicht nur Viega als
Unternehmen insgesamt noch erfolgreicher gemacht, sondern auch jede*r Einzelne.

Qual der Wahl: Viele Perspektiven nach erfolgreicher Ausbildung

Wie wichtig und im Prinzip unersetzlich Ausbildungsberufe für die Gesellschaft sind, betont die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA): „Arbeitsplätze in der Wasserwirtschaft dienen dem Umwelt- und Gesundheitsschutz und sind auch langfristig sicher. Dass die Wasserwirtschaft ein wesentlicher Teil der kritischen Infrastruktur ist, hat die Coronapandemie sehr eindrucksvoll verdeutlicht“, so DWA-Präsident Prof. Uli Paetzel. Nach
Abschluss einer Ausbildung in der Wasserwirtschaft bestehen vielfältige Möglichkeiten. „Arbeitgeber finden sich sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Praktiker*innen draußen am Gewässer oder in der Kanalisation sind genauso gefragt, wie Forschende oder Planende mit reiner Bürotätigkeit. Die Wasserwirtschaft ist vielfältig und bietet ein spannendes und breites Spektrum an Aufgaben“, unterstreicht Paetzel.

Es gibt also viele gute Gründe, um seine Karriere mit einer Ausbildung zu starten. Dafür wirbt auch der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) im Rahmen seiner Nachwuchsinitiative „AutoBerufe – Zukunft durch Mobilität“ und insbesondere mit dem jungen Baustein #wasmitautos. Das Kfz-Gewerbe ist mit seinen mehr als 90.000 Auszubildenden eine große Ausbildungsbranche. „Auch wenn das Berufsbild des Kfz-Mechatronikers an Platz 1 der beliebtesten Berufe bei jungen Männern ist, müssen auch wir kontinuierlich für unsere vielfältigen Berufswege mit Zukunftsperspektiven werben“, berichtet Birgit Behrens, Geschäftsführerin Abteilung Berufsbildung im ZDK. „Daher bieten wir mit unserer Website www.wasmitautos.com sowie dem Betriebefinder jungen Leuten sehr gute Informationsmöglichkeiten zu den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und bringen diese mit unseren Ausbildungsbetrieben zusammen. Wir freuen uns, Teil dieser wichtigen WorldSkills-Kampagne zu sein und die duale Ausbildung in Deutschland damit zu stärken.“

Der Werkzeughersteller Milwaukee bietet viele attraktive berufliche Perspektiven auf allen Ebenen. In zahlreichen Programmen ermöglicht Milwaukee die Aus- und Weiterbildung und öffnet leistungsbereiten, engagierten Menschen neue Chancen und Wege. Milwaukee ist Teil von Techtronic Industries (TTI), einem der weltweit größten Hersteller von Elektrowerkzeugen. Mit Standorten auf der ganzen Welt, bietet das Unternehmen auch internationale Karrieremöglichkeiten. Bereits in der Ausbildung wird ein Vorgeschmack auf die globale Vernetzung gegeben: Ein „Besuch unserer ausländischen Standorte wie z. B. Tschechien oder das Vereinigte Königreich“ gehört dazu, heißt es seitens des Unternehmens.

Gemeinsam wollen es die Partner und WorldSkills Germany mit der Kampagne „Deine Zukunft: Ausbildung!“ nun schaffen, dass die berufliche Bildung in der Öffentlichkeit weiter an Fahrt aufnimmt.

Mehr über die Kampagne „Deine Zukunft: Ausbildung“, die noch bis zum 21. August andauert, erfahren Sie auf: www.deine-zukunft-ausbildung.de

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 90 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Deutschland ist seit 1953 Mitglied bei WorldSkills International. Vorstandsvorsitzender des WorldSkills Germany e. V. ist Michael Hafner; Hubert Romer ist Geschäftsführer und Official Delegate. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich das Unternehmen CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

Kontakt
WorldSkills Germany e. V.
Stephanie Werth
Krefelder Str. 32
70376 Stuttgart
0341 97856917
werth@worldskillsgermany.com
http://www.worldskillsgermany.com

Bildquelle: Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK)

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