Computer und Kommunikation MariaDB definiert mit Platform X4 den Cloud-native-Standard

MariaDB definiert mit Platform X4 den Cloud-native-Standard

MariaDB Platform X4 ermöglicht Millionen von Entwicklern die direkte Nutzung intelligenter Transaktionen, auf die der Zugriff zuvor nur über kostspielige proprietäre Systeme möglich war.

REDWOOD CITY, Kalifornien / HELSINKI – 14. Januar 2020 – MariaDB® Corporation gab heute die sofortige Verfügbarkeit von MariaDB Platform X4 bekannt. Die neue Version der Open-Source-Datenbank folgt einem umfassenden Cloud-native-Ansatz: Sie erleichtert Entwicklern das Bereitstellen moderner Applikationen unter Verwendung smarter Transaktionen sowie Datenspeicherung nach dem Cloud-native-Modell. Moderne Anwendungen benötigen Unmengen aufbereiteter Daten, um analytische Abfragen zu bewältigen oder Modelle für maschinelles Lernen zu generieren. Diese datengestützten Zusatzinformationen machen simple Transaktionen smart. MariaDB Platform X4 arbeitet mit einem neuen Typ intelligenter Engines und deutlich vereinfachtem Design. Intelligente Transaktionen werden so für jedermann verfügbar – auch für die Millionen von Entwicklern, die MariaDB bereits für rein transaktionale Arbeitslasten nutzen. MariaDB Platform X4 verändert so die Art, wie Anwendungen erstellt werden.

“Die zunehmende Verwendung mobiler Endgeräte und die rasante Entwicklung der Technologie hat unseren Umgang mit Applikationen stark verändert. Und es hat auch unsere Erwartungen daran erhöht”, sagt Gregory Dorman, Vice President of Distributed Systems and Analytics bei MariaDB Corporation. “So entstehen neue Ansprüche an die Arbeitsweise moderner Applikationen. Die intelligenten Eigenschaften dürfen die transaktionale Leistung nicht belasten, deshalb haben wir ein Zweiwegesystem für die Datenspeicherung entwickelt: zeilenbasiert für transaktionale und spaltenbasiert für analytische Arbeitslasten. MariaDB Platform X4 vereinfacht es enorm, moderne Anwendungen zu entwickeln. Die Vorteile werden so jedem zugänglich, ohne große Vorabinvestitionen.”

Intelligente Transaktionen sind kein Privileg
Aktuell basieren die meisten Applikationen im Web oder mobil auf so genannten “dumb transactions” oder den vier Grundoperationen “create”, “read”, “update” und “delete” (CRUD). Hinzu kommen ein paar komplexe Abfragen. Mit intelligenten Transaktionen ausgestattete Anwendungen nutzen durchgängig analytische Abfragen – vor, während und nach der Transaktion. Anwendungen, die mit smarten Transaktionen arbeiten, können Nutzerbedürfnisse antizipieren, hilfreiche Kontextinformationen generieren und Unmengen historischer Daten auswerten, um akkurate Vorhersagen zu treffen. Die Pünktlichkeit von Flugzeugen lässt sich automatisiert berechnen, Preise oder Verkaufszahlen können präziser kalkuliert und so die Entscheidungsfindung optimiert werden.

Bisher waren solche Lösungen denen vorbehalten, die sich kostspielige proprietäre Systeme von Oracle oder Microsoft leisten konnten. MariaDB macht smarte Transaktionen nun als Erste für jedermann zugänglich. Noch dazu erleichtern sie die Entwicklung zeitgemäßer Applikationen, sowohl auf Standard-Hardware als auch in der Cloud. Mit der kommenden Version des MariaDB Community Servers werden smarte Transaktionen zum Standard. Über Linux-Distributionen, Docker Hub oder durch einfaches Herunterladen haben Millionen von Entwicklern damit Zugriff auf die historischen Datenbestände und Echtzeitanalysen, die man für smarte Transaktionen benötigt.

Das Cloud-native-Modell von MariaDB – die Kostenschwelle effektiv senken
MariaDB Platform X4 basiert genau wie beispielsweise Snowflake und ähnlich moderne analytische Lösungen auf einer dem Cloud-native-Ansatz entsprechenden modularen Architektur. Diese nutzt eine AWS-S3-kompatible Schnittstelle und ermöglicht so bis zu 70 Prozent Kostenersparnis gegenüber blockbasierendem Speichern. Darüber hinaus zeichnet sie sich durch 99,999999999 Prozent Beständigkeit und 99,99 Prozent Verfügbarkeit aus. Hinzu kommen Datenspeicherung über mehrere Verfügbarkeitsbereiche sowie eine unbeschränkte Speicherkapazität. Anders als rein analytische Cloud-native-Lösungen nutzt MariaDB Platform X4 eine Kombination aus blockbasierendem Speicher wie AWS EBS für zügige Transaktionen und objektbasierendem Speichern wie AWS S3 für schnelle skalierbare Analysen. Somit ist MariaDB Platform X4 die einzige Lösung auf dem Markt mit Cloud-nativer-Speicherung auf diesem Niveau.

Mit MariaDB Platform X4 kann jeder Entwickler auf eine zuvor unerreichte – und aus Kostengründen zumeist unerreichbare – Leistungsstärke und Datengrundlage zugreifen, um eine beliebige Applikation von intelligenten Transaktionen profitieren zu lassen.

Das steckt in MariaDB Platform X4
Die Version X4 von MariaDB Platform enthält mehrere neue Komponenten, die eine schnelle und reibungslose Entwicklung moderner Applikationen ermöglichen:

– Ein neuer Typ smarter Maschinen: MariaDB bietet im Unterschied zu anderen Datenbanken modulare Speicher-Engines an, die für unterschiedliche Arbeitslasten optimiert sind. Beginnend bei der integrierten spaltenbasierten Engine für analytische Abfragen, wartet MariaDB Platform X4 nun mit einer smarten Engine-API auf und ermöglicht so größere Funktionalität sowie umfassende Pushdown-Fähigkeit, die die Qualitäten anderer Speicher-Engines übertrifft. Entwickler können so unmittelbar auf sehr große Mengen analytischer Daten zugreifen, um Transaktionen in Echtzeit zu modulieren.

– Schlankes Design: MariaDB Platform X4 weist signifikante Vereinfachungen und Verbesserungen auf, die das Zusammenspiel von transaktionalen und analytischen Speicher-Engines betreffen, so dass daraus intelligente Transaktionen resultieren können. MariaDB Platform X4 nutzt native Replikation für zeilen- wie spaltenbasierende Speicherung. Zur Installation ist nur eine Kommandozeile nötig, so dass der Nutzung smarter Transaktionen keine komplizierte Konfiguration im Weg steht.

– Vereinfachter Zugriff auf Daten: MariaDB Platform X4 ist mit einem neuen intelligenten Abfragen-Routing-System ausgestattet, das Entwicklern den Datenzugriff erleichtert. Diese neue Funktion leitet Abfragen an die auf der Basis von Verhalten und Leistung optimal passende Speicher-Engine weiter. Entwickler müssen sich nun nicht mehr mit der Unterscheidung von transaktionalen und analytischen Abfragen aufhalten.

“Wenn sie richtig ausgeführt werden, steigern hybride operationale und analytische Arbeitslasten (Hybrid Operational and Analytical Processing Workloads, HOAP) nicht nur die betriebliche Effizienz, sondern intensivieren auch die Kundenbindung.”, sagt Jim Curtis, Senior Analyst, Data, AI and Analytics bei 451 Research. “Allerdings kann das Betreiben separater Systeme für analytische und transaktionale Abläufe kostspielig sein. MariaDB hat mit seiner aktuellen verbesserten Version, MariaDB Platform X4, genau dieses Problem in Angriff genommen. Der neue Ansatz ist speziell auf HOAP-Arbeitslasten ausgerichtet und senkt die Kostenschwelle somit effektiv.”

Handreichungen für Entwickler
MariaDB veröffentlicht neue Materialien, um Entwickler bei der zügigen Erstellung von zeitgemäßen Applikationen unter Verwendung smarter Transaktionen zu unterstützen. Die aktuelle Dokumentation enthält Installations- sowie Verteilungsanleitungen und gibt einen Überblick der neuen Funktionalitäten. MariaDB arbeitet außerdem an Musteranwendungen, abrufbar über GitHub, die die Leistungsfähigkeit von MariaDB demonstrieren. In einem englischsprachigen Webseminar am 30. Januar und einer deutschsprachigen Ausgabe am 12. Februar präsentiert MariaDB Ihnen neue Beispielcodes und eine Live-Demonstration der MariaDB Platform X4.

Verfügbarkeit
MariaDB Platform X4 steht für Abonnementkunden ab sofort zum Herunterladen bereit. Der MariaDB Community Server 10.5 mit spaltenbasierender Speicherung für analytische Verarbeitung als Standardlösung ist Ende Januar verfügbar.

Weitere Informationen
– Registrieren Sie sich für unser Webseminar
– Blog-Beitrag: Einführung in MariaDB Platform X4
– Download: MariaDB Platform X4 Datenblatt
– Webseite von mariadb.com
@MariaDB_DE auf Twitter
– Der MariaDB Blog

MariaDB befreit Unternehmen von den Schattenseiten proprietärer Datenbanken wie hohe Kosten, Einschränkungen und Komplexität. Sie können wieder in den Bereich investieren, der wirklich wichtig ist: die schnelle Entwicklung innovativer Anwendungen für die Kunden. MariaDB nutzt modulare, maßgeschneiderte Speicher-Engines. Damit kann MariaDB Arbeitslasten verarbeiten, die bislang eine ganze Reihe unterschiedlicher spezieller Datenbanken erforderten. Mit Wegfall von Komplexität und Einschränkungen können sich die Unternehmen nun auf eine einzige, umfassende Datenbank verlassen, die jeden Bedarf abdeckt. Und die auf Standard-Hardware ebenso läuft wie in der bevorzugten Cloud. MariaDB ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit, sowohl für analytische, transaktionale als auch für hybride Einsatzbereiche. MariaDB bietet unerreichte operative Agilität, ohne dass die wichtigen Enterprise-Merkmale wie ACID-Konformität und vollständige SQL-Implementierung dabei auf der Strecke bleiben. Unternehmen wie Deutsche Bank, DBS Bank, Nasdaq, Red Hat, Wallgreens, ServiceNow und Verizon vertrauen auf MariaDB. Denn MariaDB liefert dieselben Kernfunktionen wie proprietäre Datenbanken. Und das zu einem Bruchteil der Kosten. Deshalb ist MariaDB auch die am schnellsten wachsende Open-Source-Datenbank. Echtes Business verlässt sich auf MariaDB™.

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