Das Gefahrenpotential durch Viren und geeignete Schutzmaßnahmen: Mitarbeitersensibilisierung ist unverzichtbar

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Im weiten Feld der der IT-Sicherheit sind Viren ein großes Gefahrenpotenzial für die Unternehmen. Im Falle einer Infektion müssen deshalb neben dem Einsatz einer guten Schutz-Software auch die Maßnahm

Viele Unternehmen nehmen den Virenschutz noch immer nicht ernst. Dabei ist die Bedrohung durch Viren eines der größten Probleme für jede Firma. Allein 2017 wurden beispielsweise fast 8,5 Millionen neue Schadprogramme entdeckt. 82,7 Prozent dieser Malware waren Trojanische Pferde. Dabei handelt es sich um Schädlinge, die sich als legitime Programme ausgeben, um sich im System einnisten zu können. Hier einmal ankommen, können die Trojaner Daten stehlen, das System lahmlegen oder auch neue Viren aus dem Netz nachladen.

Bedrohung durch Viren: Unternehmen im Fadenkreuz

Früher einmal standen vor allem Privatpersonen im Fadenkreuz der Hacker. Sie mussten sich um einen geeigneten Virenschutz kümmern, war die Bedrohung durch Viren für sie doch am größten. Eine spezielle Mitarbeitersensibilisierung war nicht notwendig. Doch dies hat sich seit einigen Jahren signifikant geändert. Zwar sind Privatpersonen noch immer Angriffsziele, weshalb sie sich nach wie vor um einen starken Virenschutz kümmern sollten. Doch ins Fadenkreuz sind inzwischen die Unternehmen gerückt. Für sie ist die Bedrohung durch Viren mittlerweile am größten.

Immer mehr Malware wird dafür entwickelt, um sich speziell in Unternehmensnetzwerke einzunisten. Ende 2018 machte beispielsweise der Trojaner „Emotet“ Schlagzeilen, der ganze Firmennetze lahmlegte. Viele der betroffenen Unternehmen verfügten nur über einen unzureichenden Virenschutz. Die eingesetzten Programme waren eigentlich für die Rechner von Privatpersonen gedacht. Sie konnten nicht damit umgehen, dass sich „Emotet“ in den Netzwerkknoten zwischen den Rechnern versteckte.
Bedrohung durch Viren für Unternehmen: Das Beispiel „Emotet“

„Emotet“ ist zugleich ein hervorragendes Beispiel dafür, wie ernst die Bedrohung durch Viren konkret werden kann. Der Trojaner lädt weitere Viren nach. Die Malware sucht gezielt nach geheimen Informationen und hat es mit Vorliebe auf Finanzdaten abgesehen. Hat der Trojaner alles erbeutet, wonach er suchte, zerstört er die ihn umgebende IT-Infrastruktur. Ende 2018 mussten wegen „Emotet“ ganze Unternehmensnetzwerke von Grund auf neu aufgebaut werden.

Virenschutz in Unternehmen: Mitarbeitersensibilisierung ist unverzichtbar

„Emotet“ offenbarte zudem ein weiteres Problem, das es in vielen Firmen gibt: mangelnde Mitarbeitersensibilisierung für das Thema IT-Sicherheit. Der Trojaner wurde als Email-Anhang verschickt. Viele Angestellte öffneten die Nachrichten unbedacht, wodurch das Unglück seinen Lauf nehmen. Die Mails sahen zwar täuschend echt aus. Doch geschulte Mitarbeiter konnten trotzdem erkennen, dass es sich um frei erfundene Fälschungen handelte.

Dies zeigt: Der Bedrohung durch Viren müssen Unternehmen mit einem doppelten Virenschutz entgegentreten. Einerseits ist es unverzichtbar, dass die Schutzprogramme umfassend arbeiten und stets aktuell gehalten werden. Anderseits spielt aber auch die Mitarbeitersensibilisierung eine große Rolle. Kein Schutzprogramm kann einen Computer davor schützen, dass Angestellte Malware direkt installieren. Die Mitarbeitersensibilisierung gehört noch immer zu den Themen, die viele Unternehmen bezüglich IT-Sicherheit überhaupt nicht beachten.

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