StartWirtschaft und FinanzenBrisant: Die wahren Ursachen des Niederganges des Wirtschaftsstandortes Deutschland

Brisant: Die wahren Ursachen des Niederganges des Wirtschaftsstandortes Deutschland

Der Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschlands ist schon seit geraumer Zeit in einem kontinuierlichen Prozess, der sich immer weiter beschleunigt, weil die tatsächlichen Ursachen nicht erkannt sind und daher notwendige Gegen- und Abwehrmaßnahmen bis heute nicht eingeleitet wurden. Dabei ist klar, dass Corona nicht ursächlich ist: die Pandemie beschleunigt nur den Prozess der Rezession. Die Politik benutzt COVID-19 aber – fatal für Deutschland – immer noch als Ausrede für alles, was schief läuft in unserem Lande. Dabei werden die wahren Ursachen ignoriert.

Globalisierung 2 - Brisant: Die wahren Ursachen des Niederganges des Wirtschaftsstandortes Deutschland

Ein Essay von Autor Oliver Gaebe, Wirtschaftsjournalist aus Köln über Mängel der Unternehmenssteuerung und die Notwendigkeit für Unternehmen, vom langsamen und ausgedienten Controlling durch ein Methoden- und IT-Update auf das ‚Neue Controlling‘, quasi einen Quantensprung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit zu erlangen.

Bekanntlich ist das Gegenteil von “gut”, “gut gemeint”. Das hat auch Daniel Stelter vom ‚manager magazin‘ klar erkannt. Kein Land wie Deutschland führt gerade das aktuell vor.

Grundsätzlich kann man aber auch die Meinung vertreten, dass eine vermeidbare Unwissenheit zu einer privaten Haftung bei den Entscheidern führen sollte, wenn man die heutige kritische Situation des Wirtschaftsstandortes Deutschland mit seinen wirklichen Ursachen begreift.

Fachleute wie z.B. Prof. Dr. Marco Boehle (Hochschule Dortmund) formulieren klare Warnungen: “Die Zeit, eine Katastrophe für unser Land abzuwenden, wird immer knapper. Die Corona-Krise hat den Abbau der deutschen Wirtschaftsleistung allerdings nicht zu verantworten. Von ihr geht nur eine Beschleunigung aus!“

Der Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschlands ist schon seit geraumer Zeit in einem kontinuierlichen Prozess, der sich immer weiter beschleunigt, weil die tatsächlichen Ursachen nicht erkannt sind und daher notwendige Gegen- und Abwehrmaßnahmen zur Absicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland von den Verantwortlichen bis heute nicht eingeleitet wurden.

Viele Produktionsstandorte und Arbeitsplätze am Wirtschaftsstandort Deutschland und der damit verbundene Wohlstandsverlust sind nur zu retten, wenn EntscheiderInnen begreifen, dass in der vorhandenen Globalisierung nur jene Unternehmen und Produktionsstandorte überleben, wenn durch eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ Spitzenleistungen an die Märkte geliefert werden können.

Ein Faktum wird immer deutlicher:

Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Produktionsstandorte muss sich in der heute vorhandenen Globalisierung mit den aktuell ausgereiften Logistik- und Informationsmöglichkeiten stets an der ‚Internationalen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit‘ orientieren. Die folgenden zentralen Aspekte müssen von der Politik, den Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften stets prioritär berücksichtigt werden:

1) Der Einkauf arbeitet heutzutage mit der Erfolgsgröße ‚Dynamisches Kostenmanagement‘. In ihrer Verantwortung wettbewerbsfähig einzukaufen, darf der Beschaffungsmanager nur noch dort einkaufen, wo der Produktionsstandort über eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ verfügt. Dem Wirtschaftsstandort Deutschland fehlt aktuell nachweislich eine Kosten- und Wettbewerbsfähigkeit zwischen 25 und 40%!

2) Viele deutsche Unternehmen haben bereits über die letzten Jahre Produktionsstandorte in Ländern mit der benötigten ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ aufgebaut. Entscheider haben stets eine Unternehmensverantwortung und keine Standortverantwortung. Neuinvestitionen dürfen daher nur in Produktionsstandorte investiert werden, wo eine entsprechende ‚internationale Kosten- und Wettbewerbsfähigkeit‘ vorhanden ist. Sonst gefährden EntscheiderInnen nicht nur die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens, sondern UnternehmensentscheiderInnen sind zudem auch bedroht duch ein ergänzend hohes privates Haftungsrisiko.

Der Aufbau der kritischen Wettbewerbssituation des Wirtschaftsstandortes Deutschland liegt (einfach mit den neuesten analythischen Methoden des Controllings nachweisbar) allein in der fehlenden „Internationalen Wettbewerbsfähigkeit” und der damit verbundenen Nichtbeachtung der vorhandenen Veränderungen und Anforderungen durch die aktuell vorhandene Globalisierung. Dieser Artikel hat die Funktion eines Weckrufs, er ist adressiert an die politischen und wirtschaftlichen EntscheiderInnen in ganz Deutschland.”

Dazu passt auch das Ergebnis einer neuen Wettbewerbsanalyse für den Arbeitgeberverband ME mit dem Methoden- und Werkzeug-Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0′:

Der Wettbewerbsverlust gegenüber anderen globalen Produktionsstandorten mit identischen Qualitätsbedingungen beträgt für das Durchschnittsunternehmen der Metallindustrie NRW in 2019 zwischen kritischen 25%-40%.

Ein Resultat einer brandaktuellen Wettbewerbsanalyse für den Arbeitgeberverband ME mit dem neuen Methoden- und Werkzeug-Update auf das digitale ‚Enterprise-Live-Controlling 4.0 macht das brisante Leistungsdefizit von Deutschland zu anderen Industriestandorten erstmalig transparent.

Kosten- und Wettbewerbsnachteile Durchschnittsunternehmen Metallindustrie NRW/2019 gegenüber

a) Polen Lebus: 35,65%

b) Tschechen/ Pilsen: 32,88%.

c) Slowenien/ Gorenjska: 24,53%.

d) Rumänien/ Sibiu: 38,60%.

e) Türkei/ Ankara: 31,75%.

f) Indien/ Haryana: 39,75%.

g) China/ Guangdong: 28,99%.

Man beachte die Dimension des Kosten- und Wettbewerbsnachteils von Deutschland: mindestens 24,5%!

Die Globalisierung und die neuen Herausforderungen werden von erschreckend vielen Entscheidern bis heute nicht wahrgenommen, sie werden geradezu mißachtet.

Nochmal sei die Warnung von Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing F. Bürger vom Beratungsnetzwerk benchconrols.de ausdrücklich herausgestellt:

„Ohne eine ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ wird es keine Zukunftsfähigkeit für die deutschen Produktionsstandorte in der vorhandenen Globalisierung geben!“

Folgende EntscheiderInnen müssen die wahre Ursache für die Krisensituation des Wirtschaftsstandort Deutschland endlich erkennen:

1. Die Politik, wie z.B. der Wirtschaftsminister Peter Altmaier:

Das Ergebnis einer umfassenden Analyse von seinen Pressemitteilungen, Reden und Aussagen von ihm und verantwortlichen Politikern zeigt klar, dass die Ursache von nahezu allen Entscheidungsträgern für die aufgebaute kritische Wettbewerbs- und Kostensituation des Wirtschaftsstandortes Deutschland bis heute nicht erkannt wird. Die Situation für den Verlust von Wohlstand und Arbeitsplätze wird sogar noch durch die Politik dadurch verschärft, dass man alleine und immer wieder die Ursachen dafür auf Corona, fehlende Konjunkturpakete, vorhandene Energiewende, Digitalisierung, usw.. schiebt.

Gleichzeitig freut sich der globale Wettbewerb bei seinen technologischen Aufbauarbeiten über die Falscheinschätzung und Trägheit der deutschen Politik. Ein negatives Beispiel, nach einer genauen Analyse seiner öffentlichen Statements, ist gerade auch unser Wirtschaftsminister Peter Altmeier. Er glänzt mit einer vollständigen Ausblendung der tatsächlichen Ursachen für den Niedergang des Wirtschaftsstandortes Deutschland. In einem neueren Artikel im “Handelsblatt” führte er (der Bundeswirtschaftsminister) so z.B. aus: „Es brauche Maßnahmen für Wettbewerbsfähigkeit, die über das 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise hinausgingen“, sagte Altmaier. Weiter: “… dann können wir eine wirtschaftliche Erholung und stabiles Wachstum auch langfristig sicherstellen.“ Der Minister allerdings hat, wie vieler seiner Kollegen‘, nicht verstanden, dass heute nur jene Unternehmen in einer volatilen Globalisierung erfolgreich sind, die Spitzenleistungen liefern. Nur die Kombination aus a) Technik- und b) Kostenführerschaft liefert die benötigten Spitzenleistungen. Zentrale Voraussetzung für eine Besserung der desolaten Lage ist stets das Erlangen einer ‚internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ von deutschen Produktionsstandorten.

2. Arbeitgeberverbände, wie z.B. Gesamtmetall ME:

Erst einmal ist klar festzustellen, dass die Arbeitgeberverbände ihre Ziele und Aufgaben nicht erreicht haben, wenn wir aktuell einen derartig hohen Wettbewerbs- und Kostennachteil zu anderen globalen Standorten von 25-40% in Deutschland aufgebaut haben. Sie haben auf Kosten der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit ihrer Mitglieder mit den Gewerkschaften Tarifvereinbarungen getroffen, die nicht zu verantworten waren. Auch das Angebot von notwendigen Beraterleistungen (“Beratungsleistungen stellen eine tragende Funktion von uns Arbeitgeberverbänden dar”), zeigt bei den Arbeitgeberverbänden massive Schwächen, wenn das Thema ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ nicht angeboten wird. Obwohl Entscheider in den Unternehmen gerade die Führungs- und Entscheidungsinformationen aus Wettbewerbsanalysen und internationalen Leistungsvergleichen in der vorhandenen Globalisierung dringend benötigen und sich an dieser zentralen Zielgröße orientieren müssen.

Als negatives Beispiel sei hier der Verband Gesamtmetall ME erwähnt. Wie genannt, ist das gemeinsame Ziel der ME-Verbände die Erhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der ME- Mitgliedsunternehmen. Obwohl es nun erstmalig mit dem Methoden- und Werkzeug- Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0 möglich ist, die ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘ mit höchster Güte zu quantifizieren, wird diese hervorragende Gelegenheit sich zu optimieren vom Verband Gesamtmetall ME völlig ignoriert.

Keine entsprechenden Reaktionen oder nur die folgende Aussage von z.B. Herrn Martin Leutz, Abteilungsleiter Kommunikation und Presse, zeigt das offenbar geringe Interesse, die wirklich herbeigeführte brisante Situation vieler Verbandsunternehmen offen anzugehen. Herr Martin Leutz dazu: „…mein Telefonat mit Prof. Boehle musste leider beendet werden, weil ich in eine nicht verschiebbare Telefonkonferenz musste. Aber ich habe schon verstanden, um was es geht. Aber gerne noch einmal: Unsere Aufgabe sind die Arbeitsbeziehungen…“.

Als Unternehmer und Verbandsmitglied würde mir das Vertrauen in die Arbeit der Arbeitgeberverbände fehlen. Eine Mißachtung der Globalisierung und die Konzentration auf rein nationale Arbeitsbeziehungen definiert keine Zukunft!

3. Gewerkschaften wie z.B. die IG Metall

Insgesamt muss man der IG Metall statuieren, dass sie aus der Sicht ihrer Mitglieder gegenüber den Arbeitgeberverbänden einen guten Job gemacht haben. Allerdings haben sie die langfristigen Konsequenzen ihrer Forderungen völlig außer Acht gelassen. Heute müssen wir im Wirtschaftsstandort Deutschland den Verlust der ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ in einer sehr kritischen Höhen feststellen. Die IG Metall startet nun mit der Tarifbewegung 2021 mit den Zielen “Beschäftigung sichern, Zukunft gestalten und Einkommen stärken”.

Diese Ziele sind unter Berücksichtigung der vorhandenen Globalisierung und der schon aufgebauten kritischen Wettbewerbs- und Kostennachteile, in einer dramatischen Größe zwischen 25-40%, völlig abwegig. Diese Ziele sind unter Berücksichtigung der vorhandenen Globalisierung und der schon aufgebauten kritischen Wettbewerbs- und Kostennachteile, in einer dramatischen Größe zwischen 25-40%, völlig illusorisch.

Die neuen sicheren Wettbewerbsanalysen und internationalen Leistungsvergleiche mit dem Methoden- und Werkzeug- Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0 sollte die IG Metall zu anderen Zielen bewegen. Die Kosten müssen massiv abgebaut werden, sonst wird es noch gute Personalkosten in Deutschland geben, aber nur noch für wenige Mitglieder der IG Metall, weil wir viele Arbeitsplätze durch den internationalen Preisdruck verlieren.

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass der internationale Wettbewerb, die Ziele ganzer Staaten wie z.B. China und der extrem hohe Preisdruck keinerlei Rücksicht auf deutsche Befindlichkeiten nimmt. Ganz im Gegenteil, der internationale Wettbewerb darf sich darauf verlassen, dass die Ursachen für den Niedergang der deutschen Wirtschaft nicht abgestellt werden. Sie hoffen weiter auf die Trägheit der deutschen Entscheidungsträger in der Politik, bei den Verbänden und Gewrkschaften. Diese ruhen sich offenbar aus auf den Erfolgen der Vergangenheit, verkennen aber die Gefahr, die Deutschlands früheren großen Marken und dem sozialen Frieden droht.

Unsere Empfehlung an die Verantwortlichen aus Industrie, Politik, Arbeitgeberverbänden und der IG Metall:

Beschäftigen Sie sich endlich mit den wirklichen Ursachen der immer weiter abfallenden ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‘ von Deutschland und quantifizierten Sie die Ergebnisse aus den nun verfügbaren sicheren Wettbewerbsanalysen und internationalen Leistungsvergleichen mit dem neuen Methoden- und Werkzeug-Update auf das digitale ‚Enterprise- Live- Controlling 4.0‘.

Nutzen Sie den Dialog mit einem der führenden Fachleute in diesem Segment, z.B. mit Prof. Dr. Marco Boehle zum Umdenken und zu einem ergebnisorientierten Handeln.

Die wahren Ursachen erkennen ist die zentrale Voraussetzung zum richtigen Handeln. In der heute vorhandenen Globalisierung, unter dem hohen Preisdruck, der Verantwortung im Einkauf und in der Geschäftsführung für das Unternehmen ist die zentrale Handlungsgröße immer die ‚Internationale Wettbewerbsfähigkeit‘, die sich mit einem Nachteil zwischen 25-40% in einem kritischen Zustand im Wirtschaftsstandort Deutschland befindet. Eine Zukunftsfähigkeit von deutschen Produktionsstandorten ist so völlig in einem globalen Marktumfeld ausgeschlossen.

Mein Resümee an Politik, Industrie und Gesellschaft in Deutschland:

Verlieren Sie keine Zeit mehr.

Handeln Sie unverzüglich, retten Sie Arbeitsplätze und den Wohlstand in unserem Land.

Nehmen Sie sich Zeit, beschäftigen Sie sich mit den hier aufgeführten Gründen, die unsere wirtschaftslichen Grundlagen bedrohen.

Die Globalisierung als Basis für eine abgesicherte Zukunftfähigkeit weiter von Politik, Arbeitgeberverbänder und Gewerkschaften zu ignorieren hat fatale Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ein Ergebnis ist der aktuelle Kosten- und Wettbewerbsnachteil von kritischen 25-40% zur internationalen Konkurrenz.

Nur durch eine gemeinsame Anstrengung zum Aufbau einer zwingend notwendigen ‚Internationalen Wettbewerbsfähigkeit‚ deutscher Produktionsstandorte wird Erfolg in der heutigen Globalisierung möglich sein.

Pressekontaktdaten:
BellaCoola Film Production UG (Haftungsbeschränkt)
Herr Oliver Gaebe
Eythstr. 10
D-51103 Köln

Web: http://www.bellacoola.de
E-Mail: bellacoola-liefert(at)die-besten-bilder.de
Fon: +491796004547

Firmenbeschreibung:
Bellacoola Film Produktion UG ist als erfahrenes Filmproduktionsunternehmen mit hervorragenden Referenzen bekannt geworden. Tourismus und Reisen ist einer der Schwerpunkte. Seit einigen Jahren ist eine Abteilung “Wirtschaft” hinzugekommen und die beschäftigt sich mit den Gründen der signifikant gefallenen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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