Bereits über 25.000 Menschen unterstützen Eil-Appell zum sofortigen Stopp aller Tiertransporte in Drittländer

Tielen Sie die Pressemeldung: Bereits über 25.000 Menschen unterstützen Eil-Appell zum sofortigen Stopp aller Tiertransporte in Drittländer

Neben Moratorien und endgültigen Verboten in Schleswig-Holstein, Hessen und Bayern unterbinden auch einzelne Veterinärämter in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern Exporte in Drittländer.

Innerhalb von zwei Wochen haben bereits über 25.000 Personen einen vom Deutschen Tierschutzbüro an die zuständigen Landesminister gerichteten Eil-Appell gegen Tiertransporte in Drittländer unterstützt. Das Schreiben fordert die politischen Entscheidungsträger zum sofortigen Aussetzen von Tiertransporten dieser Art und zur Ausarbeitung einer bundesweiten einheitlichen Regelung für ein Verbot solcher Exporte auf. Zusätzlich appellierte das Deutsche Tierschutzbüro in einem Schreiben an alle Veterinärämter in Deutschland, keine Exporte in Drittländer mehr zu genehmigen. Die bisherige Resonanz der Ämter zeigt, dass immer mehr Landkreise, darunter Saalekreis (Sachsen-Anhalt) und Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern), keine Tiertransporte dieser Art mehr zulassen und die derzeitigen Moratorien bzw. Verbote in Schleswig-Holstein, Hessen und Bayern begrüßen. Darüber hinaus kommuniziert der Großteil der Tierärzte, dass sie von den politischen Entscheidungsträgern endlich klare, tierschutzgerechte Regelungen erwarten und auf ein allgemeines Verbot von Exporten in Länder außerhalb der EU hoffen. Das Deutsche Tierschutzbüro erwartet von dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium geplanten Treffen aller verantwortlichen Minister eine einheitliche Regelung für ein komplettes Verbot von Transporten in Drittländer. Die Tierrechtsorganisation begrüßt den ersten Schritt der Verantwortlichen in Schleswig-Holstein, Bayern und Hessen und hofft auf das Aufrechterhalten der dortigen Regelungen. “Das Geschehen der letzten Wochen hat wieder gezeigt, wie Überfällig ein komplettes Verbot von Drittländer-Exporten ist. Die momentane Entwicklung lässt endlich auf ein Handeln der Politik hoffen – jetzt erwarten wir aber konkrete, bundesweite Maßnahmen nach dem Vorbild Bayerns, die den Tierschutz über die wirtschaftlichen Interessen stellen und nicht noch mehr Lobby-Politik, wie man sie von Julia Klöckner in der Vergangenheit gewohnt war”, so Fabian Steinecke, Pressesprecher des Deutschen Tierschutzbüros.

Die Initiative geht zurück auf die seit Jahren anhaltenden politischen und gesellschaftlichen Diskussionen um Transporte in Länder außerhalb der EU, die in den letzten Wochen wieder befeuert wurden. Nachdem zu Beginn des Jahres mehrere bayerische Landkreise den Export von Tieren in Drittländer ausgesetzt hatten, verkündete der Landwirtschaftsminister Schleswig-Holsteins, Jan Philipp Albrecht (Grüne), Ende Februar einen vierwöchigen Stopp von Tiertransporten in Drittländer und den Plan, eine bundesweite Regelung anzustoßen. In dieser Woche verkündete auch Hessens Umweltministerin Priska Hinz ein Moratorium bis zum 14. April 2019. Am heutigen Mittwoch verkündete das bayerische Umweltministerium ein komplettes und dauerhaftes Verbot von Transporten in 17 Staaten außerhalb der EU und die Einrichtung einer zentralen Stelle “Export” zur Unterstützung der Veterinärämter. “Das Vorangehen der Verantwortlichen in Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen ist sehr begrüßenswert! Wir hoffen, dass Sie, trotz der erwartbaren und unsäglichen Kritik durch die Nutztierindustrie und Teile der Bundespolitik, standhaft bleiben und das Wohl der Tiere in den Fokus setzen “, so Fabian Steinecke.

Während innerhalb der Europäischen Union zumindest gemeinsame Verordnungen für Tierschutzmaßnahmen bestehen, enden diese Vorgaben an der Grenze der Europäischen Union. Die Möglichkeit, die Einhaltung der EU-Tierschutzverordnungen in Drittländern zu kontrollieren und den Umgang mit den transportierten Tieren zu überprüfen, ist nicht gegeben. Dabei ist bekannt, dass in vielen Ländern, in die Tiere aus der EU transportiert werden, die Standards beim Umgang mit Tieren nicht ansatzweise mit den Vorgaben der EU übereinstimmen und die Tiere noch extrem qualvollen Situationen ausgesetzt sind. Der Artikel 14 der EU-Tiertransport-Verordnung sieht deshalb vor, dass Veterinärbehörden einen Transport nicht bewilligen sollen, wenn dieser absehbar gegen die rechtlichen Standards der EU verstößt. In der Realität werden jedoch weiterhin Tiere in z.B. ehemalige Sowjetrepubliken, die Türkei, den Nahen Osten oder den Maghreb transportiert, in denen die gesetzlichen Standards der EU nicht greifen.

Dass der momentane Umgang mit Tiertransporten in Drittländer die gesetzlich festgelegten Tierschutzverordnungen nicht erfüllt, hält auch ein Fachartikel von Christoph Maisack und Alexander Rabitsch mit dem Titel “Zur Plausibilitätsprüfung nach Artikel 14 (1) a) ii) anlässlich der Genehmigung langer grenzüberschreitender Transporte in Drittstaaten” aus dem Jahr 2018 fest. Die Autoren stellen darin klar, dass eine Nichtanwendung des Artikel 14 den Strafbestand der Beihilfe zur Tierquälerei erfüllen könnte.

Den gesamten Eil-Appell finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/eil-appell-gegen-tiertransporte

Aktuelles Bildmaterial eines Tiertransportes nach Usbekistan finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=d_2nh3wozbM&feature=youtu.be (Quelle: Animals Angels e.V.)

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Gubener Straße 47
10243 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-27004960
fax ..: 030-270049610
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : info@tierschutzbuero.de

Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

Pressekontakt:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Fabian Steinecke
Gubener Straße 47
10243 Berlin

fon ..: 030-2700496-11
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : presse@tierschutzbuero.de

Mehr Armut, weniger Bildung: Coronakrise rückt das Erreichen der UN-Entwicklungsziele in weite Ferne

(Mynewsdesk) Wien – Mehr Armut und Gewalt, weniger Bildung und medizinische Versorgung – die Corona-Pandemie führt nicht nur akut, sondern auch langfristig zu drastischen Verschlechterungen für Kinder weltweit. „Das Erreichen der UN-Entwicklungsziele bis 2030 wird unmöglich sein“, sagt Luciana Dabramo, Nothilfekoordinatorin der SOS-Kinderdörfer weltweit. „Die Coronakrise macht mühsam errungene Erfolge zunichte und vor allem Kinder und Familien, die bereits vor der Pandemie benachteiligt waren,...

Eine Ursache, viele Wirkungen wenn Hören zur Anstrengung wird

(Mynewsdesk) FGH, 2020 – Aufmerksamkeit und Konzentration gehören unmittelbar mit dem guten Hören zusammen. Jeder kennt Situationen, in denen es wichtig ist, akustische Informationen zu verstehen, um sich zu orientieren, zu lernen oder zu reagieren. Kommen noch Nebengeräusche, Zeit- oder Leistungsdruck hinzu, steigen die Belastungen unter Umständen erheblich. Das bleibt nicht folgenlos: erhöhter Stresspegel, vermindertes Leistungsvermögen, Kopfschmerzen, vorzeitige Ermüdung, Stimmungsschwankungen oder Unzufriedenheit bis hin...

Konjunkturpaket muss Digitalisierungsschub über Corona hinaus sichern

BITMi Präsident Dr. Oliver Grün erklärt zum Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung: "Mit ihrem Konjunkturpaket von 130 Milliarden Euro stemmt sich die Regierung mit großem Aufwand gegen die wirtschaftlichen Schäden der Corona-Krise. Wir begrüßen, dass ein deutlicher Anteil in digitale Technologien investiert werden soll. Die aktuelle Situation führt uns die Bedeutung der Digitalisierung tagtäglich vor Augen. Jetzt müssen wir die Chance nutzen und die digitale Wirtschaft -...

Konjunkturpaket für YACHT-Investition nutzen

Die GroKo einigte sich auf ein gigantisches Konjunkturpaket mit einem Umfang von 130 Milliarden Euro. Hinter Maßnahmen wie der überraschenden Mehrwertsteuer-Senkung steckt eine Inszenierung mit dem klaren psychologischen Motivations-Ziel, "mit Wumms aus der Krise zu kommen". Söder sprach von der "größten Steuersenkung der letzten Jahre". Kerngedanke hinter allem ist: Das Paket will - jetzt - Nachfrage generieren. "Ob das eine ökonomische Strohfeuer-Utopie ist, wird...

Akteuelle Pressemeldungen

Arbeitsrecht – Anwalt aus Mannheim zu Scheinselbständigkeit

Anwalt aus Mannheim: Entscheidung im Arbeitsrecht stärkt Auftraggeber MANNHEIM. Vor allem in der IT-Branche ist das Thema "Scheinselbstständigkeit" aktuell. Die Fachkräfte dort werden dringend gebraucht, arbeiten jedoch häufig als sogenannte "Freelancer". "Das Arbeitsrecht sieht vor, dass Selbstständige arbeitsgerichtlich feststellen...

Mit dem Schrottabholung Düren ist es einfach, Metallschrott loszuwerden

Mit dem Schrottabholung Düren ist es einfach, Metallschrott loszuwerden Wer kennt das nicht? Keller, Dachboden und versteckte Ecken auf dem Grundstück oder im Lager sind vollgestopft mit Maschinen, Kabeln und sonstigen Dingen, die längst ersetzt wurden oder die von der...

Autoankauf Herbern verkaufen Sie Ihr Auto zu fairen Preisen!

Sie überlegen, Ihren Gebrauchten zu verkaufen? Lassen Sie ihn doch einmal unverbindlich schätzen… Autoankauf Herbern überzeugt mit einer fairen Bewertung Ihres Gebrauchtwagens und einem unkomplizierten PKW Ankauf. „Wir kaufen Wagen“ steht für Transparenz und Fairness bei der Bewertung von Gebrauchtwagen. Aus...

Schrottabholung Dorsten ermöglicht eine professionelle und unkomplizierte Schrottentsorgung

Dorsten: Hier wird ein verantwortungsbewusster Umgang mit wertvollen, aber auch gefährlichen Bestandteilen von Schrott, garantiert Wir leben in einer Zeit, in der Geräte noch nicht einmal ihre Funktionsfähigkeit verloren haben müssen, um ausgetauscht und entsorgt zu werden. Stets möchten wir...

QCT QuantaMesh-Systeme unterstützen ArcOS Software für einfache, skalierbare und sichere Vernetzungen

Kooperation mit Arrcus eröffnet Kunden ein umfangreiches Angebot "offener" Router und Switches Düsseldorf/Taipeh, 05. Juni 2020 - Quanta Cloud Technology (QCT), ein globaler Anbieter von Datacenter Lösungen, unterstützt zukünftig das Netzwerkbetriebssystem ArcOS® von Arrcus, eine vollständig programmierbare, auf Microservices basierende...