Versorgungsengpässe beim Rohöl ab 2019?

Solche Prognosen erzeugen natürlich Druck am Ölmarkt, wobei jeder Produktionsausfall oder sonstige Zwischenfall die Preise weiter anheizen wird.

BildDie jahrelange Baisse der Ölpreise und die damit verbundenen rückläufigen Investitionen scheinen Wirkung zu zeigen, denn derzeit wird mehr Rohöl verbraucht als neues gefördert. Die Investitionsbereitschaft in neue Projekte laufen zudem nur schleppend.

Zu tief sitzt scheinbar der Schock aus den Zeiten, als die Rohölpreise im Bereich von 25,- USD je Barrel notierten. Die daraus resultierenden heruntergefahrenen Investitionen in neue Projekte treffen nun auf eine permanent stärker werdende Nachfrage, vor allem aus China und Indien. Um die derzeitige Nachfrage bedienen zu können, müssten jährlich rund 33 Mrd. Barrel Rohöl gefördert werden. Sollte die Investitionsbereitschaft sich nicht deutlich erhöhen, könnte die Förderung sogar anfangen zu schrumpfen und somit eine Versorgungslücke aufreißen. Die Investitionsentscheidungen bei den Genehmigungen von Großprojekten ist laut Marktexperten seit 2014 um rund 60 % zurück gegangen.

Die am Freitagabend gemeldeten Rohölbestände aus dem US-Zentrallager ,Cushing‘ waren ebenfalls wieder rückläufig. Und das, obwohl die Organisation der erdölexportierenden Staaten (OPEC) im Juni eine Förderausweitung von rund 600.000 Barrel pro Tag beschlossen hatte. Auch die stark gestiegene Investitionsbereitschaft im US-Schieferölsektor kann die steigenden Verbräuche scheinbar nicht kompensieren, weshalb Marktbeobachter von einem drohenden Defizit sprechen.

Solche Prognosen erzeugen natürlich Druck am Ölmarkt, wobei jeder Produktionsausfall oder sonstige Zwischenfall die Preise weiter anheizen wird. Drohende Versorgungsengpässe könnten die Ölpreise leicht wieder über 100,- USD pro Fass treiben. Im Hause Royal Dutch Shell sieht man ebenfalls drohende Lieferengpässe vorher, die man aber laut Chef, Ben van Beurden zu verhindern versuche. In einem Interview sagte er vor kurzem: „Ich hoffe immer noch, dass wir eine echte Versorgungsklemme verhindern können.“

Einen Beitrag zur Ölproduktion leistet auch der junge Ölproduzent Saturn Oil & Gas Inc. (ISIN: CA80412L1076 / TSX.V: SOIL). Das Management des Unternehmens liefert derzeit hervorragende Arbeit, was Saturn Oil & Gas neben den Öl-Multis Royal Dutch Shell, BP, Exxon Mobile und Chevron zu einem der großen Gewinner einer steigenden Ölpreisentwicklung machen könnte. Wie das Management jüngst zu verstehen gab, produziere man bereits bei einem Ölpreis von 50,- USD je Barrel WTI hochprofitabel. Das Management geht davon aus, bis Jahresende mehr als 1.000 Barrel Erdöl pro Tag produzieren zu können. Angesichts des aktuellen Ölpreises von fast 70,- USD pro Barrel (WTI) dürfte die Marge (vermutlich über 45,- USD je Barrel) für Saturn entsprechend üppig ausfallen.

Am Freitag veröffentlichte das Management die Halbjahreszahlen 2018. In den ersten sechs Monaten erzielte Saturn Umsätze mit dem Verkauf von Erdöl aus sechs Bohrlöchern in Höhe von 2.150.409,- CAD. Der Bruttogewinn lag bei 1.218.095,- CAD, und unterm Strich verdiente das Unternehmen 331.828,- CAD. Zu berücksichtigen ist aber, dass drei der sechs Bohrlöcher erst im März 2018 in Betrieb genommen wurden und im April der Abtransport von Erdöl witterungsbedingt nur eingeschränkt möglich war. Momentan bringt das Unternehmen fünf weitere Bohrlöcher in Produktion, und für das vierte Quartal erwarten wir ebenfalls ein Bohrprogramm, wodurch die Anzahl der produzierenden Bohrlöcher deutlich steigen wird. Saturn ist also ein profitables Wachstumsunternehmen. Aufgrund der regelmäßigen Zukäufe von Ölrechten in der Region hat Saturn mittlerweile Zugang zu 32,5 Sections. Damit verdichtet sich unsere Vermutung, dass das Unternehmen übernahmetauglich gemacht wird – zumindest aber werden die Weichen für über 100 weitere Bohrziele gestellt.

Laut CEO John Jeffrey wird bei Akquisitionen derzeit ein Preis von 80.000 bis 100.000 CAD pro produziertes Barrel bezahlt. Bei einer Produktionsmenge zum Jahresende von rund 1.000 Barrel pro Tag ist eine Unternehmensbewertung von 100 Mio. CAD also gut möglich. Bei rund 200 Mio. Aktien entspricht dies in etwa einem Aktienkurs von 0,50 CAD pro Aktie, was vom aktuellen Aktienkurs (0,235 CAD) ausgehend ein Steigerungspotenzial von rund 113 % ausmacht. Unter Annahme, dass die Produktionsmenge 2019 nochmals verdoppelt wird, sollten die Saturn Oil & Gas-Aktien entsprechend deutlich höher als 0,50 CAD notieren! Deshalb könnte Saturn Oil & Gas eine interessante Diversifikation mit noch viel Kurs-Potenzial für jedes Portfolio sein.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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